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Ausgearbeitete und polierte Versorgung des Zahnes unter Einfassung des distopalatinalen Höckers.

Neues Universalkomposit in 4 mm Schichtstärke

Der Begriff Hybridkomposit beschreibt einen Werkstoff, der neben seiner Kombination aus Matrix und Füllkörpern („Komposit“) zudem aus unterschiedlich großen Füllkörpern (Makro- und Mikrofüller: „Hybrid“) besteht. Das „Nano-Hybrid“ ergänzt dann noch Füllkörper < 100 nm [28,34]. Die Bezeichnung „Hybrid“ beschreibt aber nicht nur technische Kombinationen, sondern auch Denkansätze: In der Politikwissenschaft spricht man von „hybriden Systemen“, wenn z.B. ein politisches System wie die EU definiert wird. In der restaurativen Zahnheilkunde kann somit ein neuer hybrider Einsatzbereich von Kompositen dahingehend etabliert werden, wenn ein Universalkomposit gleichzeitig als „Bulk“-Komposit mit einer Durchhärtungstiefe von bis zu 4 mm Anwendung finden kann. Im vorliegenden ersten Teil dieser Artikelreihe wird das neue GrandioSO Unlimited von VOCO genauer unter die Lupe genommen und in seiner Anwendung im Seitenzahnbereich an vier klinischen Fällen vorgestellt.

Ein Mann hält ein Dokument und einen Kuli in der Hand.

Gift im Trinkbecher:  Kündigung eines Azubis sofort wirksam

Ein Auszubildender meint es lustig. Doch der Spaß endet fast dramatisch. Ein 18-jähriger Azubi kippt ein gesundheitsgefährdendes Lösungsmittel in die Trinkflasche eines Kollegen. Der Kollege bemerkt es – trinkt nicht. Doch dann passiert es. Ein dritter Mitarbeiter greift zur Flasche. Er nimmt einen Schluck aus der Flasche. Als er den sonderbaren Geschmack bemerkt, spuckt er die Flüssigkeit sofort aus. Niemand wird verletzt. Aber die Folgen sind massiv: Der Azubi wird fristlos gekündigt.

Ein Arzt der einen Handschuh zum Operieren anzieht

Kiefergelenk-Endoprothese schenkt Patientin neue Lebensqualität

Ein medizinischer Meilenstein in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gelang in Kassel: An den dort ansässigen Helios Kliniken wurde eine patientenspezifische Kiefergelenk-Endoprothese implantiert. Der hochspezialisierte Eingriff ermöglicht einer 55-jährigen Patientin nach jahrelangem Leidensweg wieder eine nahezu normale Mundöffnung – damit sind alltägliche Dinge wie Essen oder Zähneputzen für sie endlich wieder möglich. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie individualisierte Medizin und spezialisierte MKG-Chirurgie selbst in schwersten Fällen neue Perspektiven eröffnen können – betont die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG).

v.l.n.r.: Sen.-Prof. Dr. Reiner Biffar (Kuratorium Kurt Kaltenbach Stiftung), Preisträgerinnen des mit 4.000 Euro dotierten Kurt Kaltenbach Preises aus der Frankfurter Arbeitsgruppe, Christian Wiech (Geschäftsführer Kurt Kaltenbach Stiftung), Sen.-Prof. Dr. Reinhard Hickel (Kuratorium Kurt Kaltenbach Stiftung)

Wegweisende Projekte in der zahnmedizinischen Ausbildung prämiert

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) hat die Kurt-Kaltenbach-Stiftung drei herausragende Projekte prämiert, die die zahnmedizinische Ausbildung in Deutschland verbessern. Mit dem Kurt-Kaltenbach-Preis sowie zwei Innovationspreisen würdigt die Stiftung Konzepte, die Studierende stärker praxisorientiert ausbilden, digitale Technologien nutzen und neue didaktische Wege beschreiten.

Gewinner/innen des 37. DGZMK/BZÄK/Dentsply Sirona Förderpreises – Erste Plätze: Alessia Petzold (3. von li.) und Julia Krohn (5. von li.), zweite Plätze: Johannes Rossipal (4. von li.) und Shams Negm (4 von re.); dazu Peter Phillip (Dentsply Sirona), Prof. Dr. Rainer Seemann (Dentsply Sirona), Dr. Sebastian Ziller (Juror, BZÄK), Prof. Dr. Dr. Jörg Wiltfang (DGZMK-Präsident), Prof. Dr. Anne-Katrin Lührs (Jurorin), Prof. Dr. Sebastian Hahnel (Juror, Präsident elect der DGZMK) (von li. nach re.)

DGZMK/BZÄK/Dentsply Sirona Förderpreis zeichnet herausragende Nachwuchsforschung aus

Zum 37. Mal wurde im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages bzw. der Gemeinschaftstagung der zahnmedizinischen Fachgesellschaften der DGZMK/BZÄK/Dentsply Sirona Förderpreis verliehen. Die traditionsreiche Auszeichnung würdigte am 1. November 2025 vier Nachwuchswissenschaftler/innen, die ihre Dissertationen in Form von Postern gegenüber einer Fachjury präsentiert hatten.

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Zahnmedizin

Neues Universalkomposit in 4 mm Schichtstärke

Der Begriff Hybridkomposit beschreibt einen Werkstoff, der neben seiner Kombination aus Matrix und Füllkörpern („Komposit“) zudem aus unterschiedlich großen Füllkörpern (Makro- und Mikrofüller: „Hybrid“) besteht. Das „Nano-Hybrid“ ergänzt dann noch Füllkörper < 100 nm [28,34]. Die Bezeichnung „Hybrid“ beschreibt aber nicht nur technische Kombinationen, sondern auch Denkansätze: In der Politikwissenschaft spricht man von „hybriden Systemen“, wenn z.B. ein politisches System wie die EU definiert wird. In der restaurativen Zahnheilkunde kann somit ein neuer hybrider Einsatzbereich von Kompositen dahingehend etabliert werden, wenn ein Universalkomposit gleichzeitig als „Bulk“-Komposit mit einer Durchhärtungstiefe von bis zu 4 mm Anwendung finden kann. Im vorliegenden ersten Teil dieser Artikelreihe wird das neue GrandioSO Unlimited von VOCO genauer unter die Lupe genommen und in seiner Anwendung im Seitenzahnbereich an vier klinischen Fällen vorgestellt.

Kiefergelenk-Endoprothese schenkt Patientin neue Lebensqualität

Ein medizinischer Meilenstein in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gelang in Kassel: An den dort ansässigen Helios Kliniken wurde eine patientenspezifische Kiefergelenk-Endoprothese implantiert. Der hochspezialisierte Eingriff ermöglicht einer 55-jährigen Patientin nach jahrelangem Leidensweg wieder eine nahezu normale Mundöffnung – damit sind alltägliche Dinge wie Essen oder Zähneputzen für sie endlich wieder möglich. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie individualisierte Medizin und spezialisierte MKG-Chirurgie selbst in schwersten Fällen neue Perspektiven eröffnen können – betont die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG).

Wegweisende Projekte in der zahnmedizinischen Ausbildung prämiert

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) hat die Kurt-Kaltenbach-Stiftung drei herausragende Projekte prämiert, die die zahnmedizinische Ausbildung in Deutschland verbessern. Mit dem Kurt-Kaltenbach-Preis sowie zwei Innovationspreisen würdigt die Stiftung Konzepte, die Studierende stärker praxisorientiert ausbilden, digitale Technologien nutzen und neue didaktische Wege beschreiten.

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Zahntechnik

Das Goldene Abutment und seine Teilnehmer

Die Bewerbungsphase ist längst abgeschlossen und die Aufgabe liegt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern seit einer Weile vor. Wir wollen genau hinschauen: Welche kreativen Köpfe und fleißigen Hände nehmen teil? Und was natürlich besonders interessiert: Wie sind sie an die besondere zahntechnische Aufgabe herangegangen? Als erstes stellt sich Oliwia Kosior vor und verrät unter anderem, wie weit sie bereits ist und was sie bei einem Sieg mit dem Preisgeld machen würde.

140 Jahre Dentaurum – jetzt das Seminar-Highlight 2026 sichern!

2026 feiert Dentaurum ein besonderes Jubiläum: 140 Jahre Dentalgeschichte. Als weltweit ältestes, ununterbrochen bestehendes Dentalunternehmen bringt Dentaurum seit 1886 umfassende Expertise in der Implantologie, Kieferorthopädie, Zahntechnik und Keramik ein – Know-how, das auch das Jubiläums-Seminarprogramm 2026 prägt. Mit Qualität, Innovationskraft und echter Partnerschaft zu Zahnärzten, Kieferorthopäden und Zahntechnikern bietet Dentaurum ein Fortbildungsangebot, das die Vielfalt und Stärke des Unternehmens widerspiegelt.

Management

Henry Schein ernennt Frederick M. Lowery zum Chief Executive Officer

Henry Schein, Inc. (Nasdaq: HSIC), der weltweit größte Anbieter von Gesundheitslösungen für niedergelassene Zahnärzte und Mediziner, gab die Ernennung von Frederick M. Lowery zum neuen Chief Executive Officer („CEO") mit Wirkung zum 2. März 2026 bekannt; zu diesem Zeitpunkt wird er Mitglied des Board of Directors. Herr Lowery tritt die Nachfolge von Stanley M. Bergman an, der nach 35 Jahren als CEO zurücktritt und weiterhin als Chairman of the Board fungiert, um einen reibungslosen und effektiven Führungswechsel zu gewährleisten.

Zu spät wegen Schnee: Warum der Weg zur Arbeit schnell teuer wird

Schnee, Glatteis, gesperrte Straßen. Der Winter bringt nicht nur Romantik, sondern auch echte Probleme im Arbeitsalltag. Besonders in Bayern und Österreich, aber auch in anderen Regionen. Die Frage lautet dann schnell: Was passiert, wenn Arbeitnehmer zu spät oder gar nicht zur Arbeit kommen? Und: Was gilt, wenn man wegen Schnee oder Lawinen nicht aus dem Urlaub zurückkommt?

Zollabbau und Marktzugang: EU-Mercosur stärkt Exporte deutscher Photonik-, Labortechnik- und Medizintechnik-Unternehmen

SPECTARIS begrüßt die bevorstehende Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens als wichtigen Schritt zur Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika. Das Abkommen eröffnet insbesondere für deutsche Unternehmen aus Photonik, Medizintechnik, Analysen-, Bio- und Labortechnik sowie der Augenoptik neue Marktchancen.

Dentalbranche

Alexander Ewert wird neuer Geschäftsführer

Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 übernimmt Alexander Ewert die Geschäftsführung der CANDULOR AG in der Schweiz sowie der CANDULOR Dental GmbH in Deutschland. Er folgt auf Claudia Schenkel-Thiel, die nach 16 Jahren im Unternehmen – davon acht Jahre in leitender Funktion – in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

exocad Credits für die neuen DentalCAD KI-gestützten Services

Seit dem Feature Release für DentalCAD 3.2 Elefsina (Build 9036 oder höher) stellt exocad den Usern monatlich eine festgelegte Anzahl kostenloser exocad Credits zur Verfügung. Damit können Anwender und Anwenderinnen die neuen KI-gestützten Services TruSmile Video™, TruSmile Photo™ und AI Design flexibel nutzen. Friedemann Stang, Supervisor Global Customer Support, und Raphael Remmert, Application Specialist, geben im Interview praktische Tipps, mit denen User sofort starten können, um zum Beispiel eine KI-gestützte Krone zu generieren.

Markenidentität im Dentallabor: Wie Design zum Erfolgsfaktor wird

Ein professionelles und beständiges Erscheinungsbild ist heutzutage auch für Dentallabore ein wichtiger Erfolgsfaktor. In einer Branche, in der Vertrauen, Präzision und Innovationskraft ausschlaggebend sind, entscheidet ein visueller Auftritt zunehmend über die Wahrnehmung am Markt. Ein durchdachtes Corporate Design sorgt dafür, dass ein Labor als kompetent, modern und zuverlässig wahrgenommen wird. Die Agentur dentalmedia aus Essen begleitet seit über 23 Jahren Unternehmen der Dentalbranche auf diesem Weg und zeigt, dass Corporate Design weit mehr ist als ein schönes Logo.

Nicht chirurgische Parodontitis-therapie: Adjuvante Antibiose ist kein Sicherheitsnetz!

Eine Studie feiert Jubiläum. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung der sogenannten ABPARO-Studie findet auf dem Deutschen Zahnärztetag ein Symposium mit dem Titel „Nicht chirurgische Parodontitistherapie – mit oder ohne systemische Antibiotikagabe?” statt. In der multizentrischen ABPARO-Studie gelang es einer Gruppe deutscher Parodontologen – darunter Prof. Dr. Benjamin Ehmke und Dr. Inga Harks (s.o.) – eine Patientengruppe einzugrenzen, die von einer begleitenden Antibiose in der nicht chirurgischen Parodontitistherapie profitiert. Nach der Publikation der Studie wurde eine neue Klassifikation der Parodontitis etabliert, die das Stadium der Erkrankung sowie den Grad als Indikation für die Parodontitisprogression erfasst. Zudem wurden verschiedene Leitlinien für die Behandlung der Parodontitis geschrieben.

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